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Stuttgarter Philharmoniker
Musica Romana
Rom sehen und sterben! Kaum ein Land, kaum eine Stadt wecken die Sehnsucht der Deut-schen so sehr wie Italien und seine "ewige" Hauptstadt Rom. Die Stuttgarter Philharmoni-ker präsentieren ein musikalisches Programm, das von der Eleganz des Barock bis in die Welt des Kinos reicht. Alessandro Cicogninis Soundtrack zu Vittorio De Sicas Film "Stazione Termini" von 1953 führt mitten hinein in diese Welt: Am römischen Bahnhof entspinnt sich eine Liebesgeschichte zwischen Aufbruch und Abschied. Alfredo Casellas Rhapsodie "Italia" von 1909 blickt auf ein anderes Italien. Volksliedhafte Wendungen und tänzerische Rhyth-men verbinden sich mit einer orchestralen Farbigkeit, die bereits den Einfluss der französischen Moderne erkennen lässt.
Auch die übrigen Werke spiegeln Italien aus unterschiedlichen Perspektiven: Arcangelo Corellis Concerto grosso beschwört die prächtige römische Barocktradition herauf, Ottori-no Respighis klangvolle Stadterkundung "Fontane di Roma" porträtiert die berühmten Brunnen der Stadt zu verschiedenen Tageszeiten – vom Sonnenaufgang bis zur Abenddämmerung. Felix Mendelssohn Bartholdys "Italienische Sinfonie" bewahrt die Eindrücke seiner Reise durch das Land, in dem die Zitronen blühen, im Jahr 1830. Die Stuttgarter Philharmoniker, das Orchester der Landeshauptstadt und dem Forum am Schlosspark eng ver-bunden, werfen unter der Leitung des jungen Italieners Giuseppe Megnoli einen facettenreichen Blick auf das Land jenseits der Alpen – ein Land, das seit jeher die europäische Fantasie beflügelt.