Ilka Vierkant © Theater Dusiburg Sascha Kreklau

Ilka Vierkant

Zweitzeuge - Opa war ein Nazi

Ilka Vierkant

Wie kann ein Holocaust-Überlebender einer Enkelin eines Nazi-Täters gegenübertreten? In „ZweitZeuge“ beschreiten Jean Vaislic und Ilka Vierkant den schmerzhaften Weg dieser Konfrontation. Beide leben im Gebot des Schweigens - aus unterschiedlichen Gründen. Die Enkelin begibt sich in den Prozess der Entdeckung der verborgenen Geschichten im Herzen der eigenen Familie. Opa Werner war Reichsbahndirektor für die Ostgebiete. Jean Vaislic der u. a. Auschwitz überlebt hat, musste als KZ-Insasse in Auschwitz-Birkenau Gleise verlegen, die Opa geplant haben könnte. Die Begegnung mit Jean in Toulouse wird für die Schauspielerin, die viele Jahre mit FAMILIE FLÖZ durch Europa getourt ist, zum Anstoß einen poetischen Figurentheater-Abend gegen das Vergessen zu entwickeln. Inspiriert von den Worten von Jean Vaislic: „Wenn ich einem schlechten Gedanken nachgebe, existiere ich nicht mehr. Wenn mich also ein schlechter Gedanke überkommt, denke ich an Blumen.“

 

Zeitzeugen Interview mit Jean Vaislic

gefilmt von Francis Fourcou und Ilka Vierkant

Termine

 
Wann
Wo
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Di. 28. Apr 2026 - 20:15 Uhr
Theaterhaus / T4
Publikumsgespräch nach der Vorstellung (ca. 1 Stunde)
 
Wann
Wo
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Mi. 29. Apr 2026 - 20:15 Uhr
Theaterhaus / T4
Publikumsgespräch nach der Vorstellung (ca. 1 Stunde)
Künstler

Spiel: Ilka Vierkant

Regie: Michael Vogel

Künstlerische Mitarbeit: Hauke Diekamp

Licht- und Videoinstallation: Reinhard Hubert

Sprechcoaching: Caroline Scholz Ott

Puppenbau: Ilka Vierkant und Hajo Schüler

Kostüm: Mascha Schubert

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