Anastasia Kobekina © Nicolas Hudak Sony Music Entertainment

Ludwigsburger Schlossfestspiele

Anastasia Kobekina

Giacomo Puccini, Peter Tschaikowsky, Johannes Brahms

Erfüllt von Vorwärtsstreben, Fröhlichkeit und geballter Energie sind die Konzertprogramme von Anastasia Kobekina, die auch bestens ihren Charakter widerspiegeln. Im facettenreichen Kammerorchester Basel hat die Cellistin dafür einen idealen Klangkörper gefunden. Zum zweiten Mal gastieren sie gemeinsam in Ludwigsburg und präsentieren mit musikalischen Schmuckstücken erneut ein feines, beschwingtes und spielfreudiges Zusammenspiel von Solo-Cello und Orchester. Es erklingen weniger bekannte Schätze des Komponisten Puccini, der sich für sein berühmtes Opernschaffen auffällig oft an seinen früheren Kammermusiken und Liedern bediente. Darauf folgt ein heiterer Schlagabtausch von Holzbläsern und Cello in den fesselnden Variationen von Tschaikowsky mit schlicht artikulierter Rokoko-Reminiszenz und virtuoser Mozart-Hommage. Die "Ungarischen Tänze" strahlen die "ansteckend gute Laune" aus, die der im Alter oftmals grimmige Johannes Brahms in jungen Jahren in seine Serenade legte. Von einem "ur-musikantischen Musikbehagen" sprach sein Göttinger Mentor Julius Otto Grimm dabei. Für Brahms war dies eine Würdigung der Harmoniemusik der Wiener Klassik, wie die Bläsermusik damals genannt wurde. Selbst er, der sonst ein unerbittlicher Richter seiner eigenen Werke war, erlag dem Charme seiner Serenade.

Termine

 
Wann
Wo
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So. 28. Jun 2026 - 18:00 Uhr
Forum am Schlosspark Ludwigsburg
Ausgebucht
Künstler

Anastasia Kobekina (Violoncello)

Kammerorchester Basel

Daniel Bard (Konzertmeister)

Programm

Giacomo Puccini: Drei Menuette für Streichquartett (arrangiert von Matthias Arter)

Peter Tschaikowsky: Rokoko-Variationen für Violoncello und Orchester A-Dur op. 33

Johannes Brahms: ausgewählte "Ungarische Tänze" (arrangiert für Violoncello und Orchester von Vladimir Kobekin) und Serenade Nr. 2 A-Dur op. 16

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