Kunsterlebnis
Zwei Waldheime im Osten 1945-2025
Geschichte einer »Wiederauferstehung«
KUNSTERLEBNIS Stuttgart
Samstag, 18. April 2026
TREFFPUNKT 13.00 Uhr, Zubringer zum Waldheim: Bushaltestelle »Wagenburgstraße« (Fahrtrichtung »Schlossplatz«)
BEGINN im Waldheim Gaisburg 13.30 Uhr
LEITUNG Ilse Kestin, Vorständin, Ulrich Gohl, Historiker
LEISTUNGEN
Zubringer zum Waldheim und zurück, Rundgang durch die Anlagen, kleine
Ausstellung zur Geschichte des Waldheims und zur Waldheimbewegung, Imbiss »wie vor 100 Jahren«, VVS-Berechtigung
11 1908 wurde das Waldheim Heslach eröffnet. Ihm folgte 1909 das »Waldheim Stuttgart« in Sillenbuch, initiiert u. a. von Friedrich Westmeyer. Er gilt als »Vater« der Waldheimidee, weil er 1911 mit einer Denkschrift ihre theoretischen Grundlagen formulierte. Auf ihn geht auch das ebenfalls 1911 gegründete Waldheim Gaisburg zurück. Die Spaltung der Arbeiterbewegung in der Weimarer Zeit wirkte sich auch auf die Arbeiterkulturbewegung aus. In Gaisburg wurden die SPD-Genossen von den Kommunisten 1931 aus der Verwaltung des Waldheims hinausgewählt. Daraufhin gründeten Sozialdemokraten und Arbeitersportler wenige Meter entfernt das Waldheim Raichberg. In der NS-Zeit enteignet, wurden die Waldheime nach dem Zweiten Weltkrieg zurückerstattet und – so zerstört – wiederaufgebaut. – Ein wirklich spannendes Kapitel der Stuttgarter Stadtgeschichte!
Mindestteilnehmerzahl 17 Personen
Mitglieder 39 Euro, Freier Verkauf 49 Euro