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Verlockend!
Haare und Frisuren in der Kunst
Themenführung: Bettina Marx
In vielen Kulturen gilt das Haupthaar als Sitz der Seele und der Lebensenergie, als Zeichen der Macht oder Träger erotischer Botschaften. Mit der Französischen Revolution und der Darstellung eines selbstbewussten Bürgertums gewinnt die Frisur politische Bedeutung. Natürliche Frisuren und Haarfarben ersetzen die Perücke, die Haarformen der Antike werden neueste Mode für beide Geschlechter. Spätestens nach dem ersten Weltkrieg fallen die letzten Zöpfe. Die moderne Frau trägt sportlich kurzes Haar zur angestrebten Gleichstellung. Ein Mann mit kahl rasiertem Kopf gilt nicht länger als greisenhaft, sondern als ästhetischer Asket.
Der Eintritt in das Museum ist vor Ort zu entrichten.