Kunsterlebnis
(Un-)Vereinbare Positionen?
Kunst in der Staatsgalerie / Architektur im "Justizviertel"
KUNSTERLEBNIS Stuttgart
Freitag, 29. Mai 2026
TREFFPUNKT 14.00 Uhr, Staatsgalerie Stuttgart, Gruppentreffpunkt im Foyer
LEITUNG Tobias Bednarz, Kunsthistoriker, Michael Wenger, Kunsthistoriker
LEISTUNGEN
Führung in der Staatsgalerie mit Tobias Bednarz, Führung im »Justizviertel« mit Michael Wenger, Cafébesuch (1 Stück Kuchen, 1 Heißgetränk), VVS-Berechtigung
Mindestteilnehmerzahl 16 Personen
Mitglieder 49 Euro, Freier Verkauf 59 Euro
F4 Abstrakter Expressionismus, Informel, Minimalismus, Konzept- und Aktionskunst oder Pop-Art – die Kunst in den Jahrzehnten nach dem Zweiten Weltkrieg präsentiert sich als ein buntes Potpourri. Bei einem Besuch in der Staatsgalerie wollen wir einen Blick auf zentrale künstlerische Positionen und Strömungen der Zeit zwischen 1945 und 75 werfen, die teilweise nicht unterschiedlicher sein könnten. Sind es in der Kunst die enormen Gegensätzlichkeiten, die die Betrachtung aus den drei Nachkriegsjahrzehnten so spannend machen, so sind es in der Baukunst dem Grunde nach zwei Lager, die mit Wucht aufeinandertreffen: die Architektur, die an die Vorkriegsmoderne anknüpft, und diejenige, die die konservativen Strömungen der 1920er- und 1930er-Jahre fortsetzt. Diese »(un-)vereinbaren Positionen« lassen sich vorzüglich im Stuttgarter »Justizviertel« definieren.