Typisch amerikanisch

Fremde Freunde, freundliche Fremde – Schlaglichter auf die amerikanische Kondition



Dass Amerika entdeckt wurde, war erstaunlich. Noch erstaunlicher wäre gewesen, wenn Amerika nicht entdeckt worden wäre, so der Autor Mark Twain.

Die Neue Welt wurde zum Traum vieler Europäer. Während der württembergische Herzog Carl Eugen noch Untertanen an fremde Mächte verkaufte, garantierte die Verfassung der Vereinigten Staaten bereits allen amerikanischen Bürgern das Recht auf Freiheit und auf das Streben nach Glück.

„Über zehn Millionen deutsche Einwanderer kamen im 19. Und 20. Jahrhundert in die USA. Ihr kulturelles und geistiges Erbe bestimmte die Grundelemente des amerikanischen Erziehungs-, Gesundheits- und Wirtschaftssystems.“ (John Kornblum, ehemaliger Botschafter der USA in Berlin) Im Augenblick setzt die pfälzische DNA in Amerika mit ausgeprägt romantischem Verhalten überraschende Akzente. Aus August Heinrich Hoffmann von Fallerslebens nationalromantischem „Deutschland, Deutschland über alles“ wurde nun im 21. Jahrhundert „America first“.

Die Vereinigten Staaten können uns begeistern und zugleich empören – es ist eine paradoxe Nation, die uns nach dem Krieg aus der Patsche half. Neben Gewaltbereitschaft, skrupelloser Härte und kompromisslosem Individualismus kennzeichnen Gemeinsinn, Freundlichkeit, Humor, Hilfsbereitschaft und neidlose Anerkennung von Leistung die amerikanische Gesellschaft. Der transatlantische Freiheitsimpuls befruchtet bis heute den europäischen Kontinent.

Norbert Eilts bietet eine kurzweilige Aufklärung über den American Way of Life. Mit musikalischen Einspielungen von Pat Boone bis Leonard Bernstein.

 

Spieldauer: 1 Std. 45 Min.

Typisch amerikanisch
Typisch amerikanisch

Termine

 
Wann
Wo
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Do. 04. Apr 2019 - 19:00 Uhr
Wortkino Dein Theater
Künstler

Friedrich Beyer (Konzeption)

Mit: Norbert Eilts

 

 

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