SWR Vokalensemble © SWR, Lena Semmelroggen

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SWR Vokalensemble

Krieg & Frieden

Benjamin Britten, Kurt Weill, Mike Svoboda

Ein Programm über die Spuren der letzten Dinge im Hier und Jetzt: Kurt Weill schrieb sein Berliner Requiem auf Texte von Bert Brecht, um „das auszudrücken, was der großstädtische Mensch unserer Zeit zur Erscheinung des Todes zu sagen hat“ (Weill). Die Musik dazu ist bissig-nüchtern aus dem Geist der Neuen Sachlichkeit. Mike Svoboda, der mit „Adam und Eva“ zuletzt eine Oper über die alte Frage von Gut und Böse schrieb, hat nun im Auftrag des SWR ein Seitenstück zu Weills diesseitigem Requiem komponiert. Und Benjamin Britten versieht in „Sacred And Profane“ Volkslieder des Mittelalters höchst virtuos mit modernen Tönen und das ernste Thema mit britischem Humor: „Dann gleite ich hinüber, vom Bett zum Fußboden, vom Fußboden zum Leichentuch, vom Leichentuch zur Bahre und zum Grab. Dann ruht mein Haus auf meiner Nase. Und mich kümmert es kein bisschen.“

Termine

 
Wann
Wo
2012
Fr. 24. Jul 2026 - 20:00 Uhr
Mozart-Saal / KKL
Einführung um 19 Uhr
Künstler

Ensemble Ascolta

Benjamin Goodson (Leitung)

 

Programm

Benjamin Britten: A.M.D.G. (Ad majorem Dei gloriam) für Chor

Kurt Weil: Das Berliner Requiem für Tenor, Bariton, Männerchor und Blasorchester

Mike Svoboda: Neues Werk für Frauenchor und Blasorchester (UA, Kompositionsauftrag des SWR)

B. Britten: Sacred And Profane für Chor op. 91

 

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