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SWR Symphonieorchester

Werke von Messiaen, Mendelssohn Bartholdy und Skrjabin

 

Der Hauptgedanke ist der von der Anwesenheit Gottes, sagt Olivier Messiaen sinngemäß zu seinen drei vokal-instrumentalen Meditationen, die während des Zweiten Weltkriegs entstanden. Das ganze Programm lässt sich aus der Perspektive dieser „presence divine“ betrachten, wobei sich die Akzente bedeutsam verschieben. Psalm 42, den Felix Mendelsohn Bartholdy 1837 erstmals vorlegte, ist eine flehentliche Anrufung: „Wie der Hirsch schreit nach frischem Wasser, so schreit meine Seele, Gott, zu dir“ . In gewisser Weise ist auch Alexander Skrjabin ein Gottsucher. Den überlieferten Glauben lehnt er ab, aber unter dem Einfluss des esoterischen Denkens der Jahrhundertwende schafft er sich eine eigene Kunstreligion. Im Paradies seiner unerhörten Klänge erzeugt er einen Raum für die Einheit aller Sinne.

 

Eliahu Inbal
Eliahu Inbal

Termine

 
Wann
Wo
1566
Do. 25. Jun 2020 - 20:00 Uhr
Beethoven-Saal / KKL
Einführung 19.00 Uhr
Ausgebucht
Künstler

Eliahu Inbal (Leitung), Christina Landshamer (Sopran), Christoph Grund (Klavier), Christine Ott (Ondes Martenot), SWR Vokalensemble & WDR Rundfunkchor Köln

Programm

Olivier Messiaen: Trois petites liturgies de la présence divine

Felix Mendelssohn Bartholdy: „Wie der Hirsch schreit“ Psalm 42 für Sopran, Chor und Orchester op. 42

Alexander Skrjabin: Le poème de l´extase op. 54

 

 

Änderungen vorbehalten. Die aktuell bekannten Angaben veröffentlichen wir unter www.kulturgemeinschaft.de und im Konzertkalender unserer Monatszeitung KULTUR.

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