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SWR Symphonieorchester

Werke von Skalkottas, Beethoven und Brahms

 

Das zweite Klavierkonzert ist eigentlich das erste. Beethoven ist noch nicht Beethoven, das Vorbild Mozart ist kaum zu überhören, doch der unverwechselbare Ton ist schon da. Große Geister können sich die Einflussnahme anderer Genies leisten und sind doch ganz bei sich. Das gilt auch für Johannes Brahms, der Beethoven als einen Riesen ehrte, aber auch ein wenig fürchtete. Als Brahms seine Zweite in D-Dur abschloss, kann freilich von einem Einfluss nicht mehr die Rede sein, allenfalls in dem Sinne, dass er die sinfonische Form von Beethoven als Verpflichtung übernahm. „Ich habe noch nie so was Trauriges, Molliges geschrieben: die Partitur muss mit Trauerrand erscheinen “ , schreibt er scherzhaft an seinen Verleger. Immerhin weht eine schöne Wehmut durch die Musik, die dem Leben und einer naturnahen Empfindsamkeit verpflichtet ist.

Carydis Constantinos
Carydis Constantinos

Termine

 
Wann
Wo
1556
Do. 14. Mai 2020 - 20:00 Uhr
Beethoven-Saal / KKL
Einführung 19.00 Uhr
Ausgebucht
Künstler

Constantinos Carydis (Leitung), Behzod Abduraimov (Klavier)

Programm

Nikos Skalkottas: Vier Bilder

Ludwig van Beethoven: Klavierkonzert Nr. 2 B-Dur op. 19

Johannes Brahms: Sinfonie Nr. 2 D-Dur op. 73

 

 

Änderungen vorbehalten. Die aktuell bekannten Angaben veröffentlichen wir unter www.kulturgemeinschaft.de und im Konzertkalender unserer Monatszeitung KULTUR.

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