Nicolas Altstaedt © Marco Borggreve

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SWR Symphonieorchester

Werke von Kurtág, Walton und Strauss

In der Tondichtung „Ein Heldenleben“ riskiert Richard Strauss ein sinfonisches Selbstbildnis, das keine Scheu vor der monumentalen Verherrlichung seiner eigenen Person kennt. Über den damit einhergehenden Mangel an Bescheidenheit kann man spotten, doch herausgekommen ist ein Stück wahrhaft Neuer Musik, uraufgeführt 1899. Der Komponist schwelgt in Bizarrerien, Idyllen und mythischen Übertreibungen. Der ganze Riesenapparat des Orchesters gehorcht ihm aufs Wort. Diskreter und weniger selbstbezogen kommt das Cellokonzert von William Walton daher. Auch dieser Komponist ist ein Meister, der damit 1956 ein melancholisches Spätwerk vorlegt. Mit Gyorgy Kurtág tritt schließlich einer auf, der Musik in relativ kleinen Zellen erfindet, die sich im Nacheinander zu größeren Einheiten sammeln. Auch er spricht in den „Messages“ in gewisser Weise von sich, aber in Form einer essayistischen Kunst, die sich in listigen Miniaturen artikuliert.

Nicolas Altstaedt © Marco Borggreve
Nicolas Altstaedt © Marco Borggreve
Nicolas Altsteadt © Scottish Chamber Orchestra
Nicolas Altsteadt © Scottish Chamber Orchestra
Nicolas Altstaedt © Marco Borggreve
Nicolas Altstaedt © Marco Borggreve
Künstler

Michael Schønwandt (Leitung), Nicolas Altstaedt (Violoncello)

Programm

György Kurtág: Messages für Orchester op. 34

William Walton: Konzert für Violoncello und Orchester op. 68

Richard Strauss: Ein Heldenleben -Tondichtung für großes Orchester op. 40

 

 

Änderungen vorbehalten. Die aktuell bekannten Angaben veröffentlichen wir unter www.kulturgemeinschaft.de und im Konzertkalender unserer Monatszeitung KULTUR.

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