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Stuttgarter Kammerorchester
Skandinavische Nacht
"Schatten sind etwas sehr Aufregendes. Sie sprechen deine Vorstellungskraft an. Jeder sieht etwas anderes in ihnen, in den Umrissen und den Bewegungen."
Martin Fröst
Martin Fröst liebt den kreativen Nervenkitzel. Der Schwede ist preisgekrönter Klarinettist und Dirigent, eng verbunden mit den bedeutendsten Orchestern rund um den Erdball, und Erfinder von Aufsehen erregenden Großprojekten mit Choreografie und Lichtdesign, z.B. mit dem Royal Stockholm Philharmonic Orchestra, wo er zudem als Schauspieler, Tänzer und Mime auftrat. Die NZZ titelt: "Martin Fröst weiß, wie die Zukunft klingt." Mit solchen Ausnahmekünstlern musiziert das SKO natürlich besonders gerne und lässt Fröst das Programm einer "Skandinavischen Nacht" aus Wieder- und Neuentdeckungen voller Lebenslust und Introspektion, Licht und Schatten signieren. Zu Grieg und Brahms fügt es den ersten "Nomadic Dance" der Brüder Fröst, Schönbergs spätromantisches Klanggedicht "Verklärte Nacht" und ein Konzertstück von Jacob Mühlrad hinzu. Dessen Klangsprache hypnotisiert in feinsten harmonischen Schattierungen, sie ist immer im Fluss. "Helix" für Klarinette und Streichorchester, ein aktuelles Auftragswerk für die BBC Proms, wandelt auf einer Zeitspirale über Klezmer, Raga und rituelle Tänze zurück zum Ursprung von Musik. Der schwedisch-jüdische Shootingstar Jacob Mühlrad sei, so Radio France, "die Synthese seiner Epoche".