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Stuttgarter Kammerorchester
Egmont – Dreikönigskonzert
Wiener Klassik trifft auf Romantik in prominenter Besetzung
"Da steht jemand, der etwas zu sagen hat, der Charisma hat. (…) Musik, Körper, Trompete scheinen zu verschmelzen. (…) Großer Jubel in der Elbphilharmonie."
Hamburger Abendblatt über Lucienne Renaudin-Vary
Den Leonard-Bernstein-Preis 2026 hat die junge Französin neben weiteren internationalen Ehrungen auch schon in der Tasche. Lucienne Renaudin-Varys Ton strahlt wie Gold, sowohl in der Klassik als auch im Jazz. Beim Dreikönigskonzert des SKO unter der Leitung von Chefdirigent Thomas Zehetmair präsentiert sie eines ihrer Bravourstücke, Haydns hochvirtuoses Trompetenkonzert in Es-Dur, mit dem er sich beim Solisten Anton Weidinger für die geniale Erfindung der halbtonfähigen Klappentrompete revanchiert hat. Das SKO eskortiert Haydn mit Mendelssohns "Hebriden" über den nordschottischen mythischen Keltenkönig Fingal und Beethovens Meisterwerk zu Goethes Freiheitskämpfer Egmont. Während sich die Egmont-Ouvertüre einen festen Platz im Repertoire erobert hat, ist die Schauspielmusik mit Erzählung, Liedern und Melodram eine Rarität. Für das Dreikönigskonzert konnten der bekannte SWR-Sprecher Rudolf Guckelsberger (Rezitation) und die slowenische Star-Sopranistin Mojca Bitenc Križaj in der Rolle des Klärchens gewonnen werden. Als Donna Anna an der Oper Frankfurt riss sie, so die Frankfurter Neue Presse, "das bestens besuchte Haus zu Ovationen hin".