Ilja Gringolts © Kaupo Kikkas

Konzert-Abo

Stuttgarter Kammerorchester

Überflieger

Felix Mendelssohn Bartholdy, Boris Filanovsky, Jean-Marie Leclair, Antonín Dvorák

„Ich wünschte, du könntest Dvoráks Musik hören. Sie ist einfach hinreißend, so melodisch und klug und die Orchestrierung ist wunderbar. (…) Ich kann es nicht beschreiben, man muss es hören.“ (Edward Elgar)

 

Man erzählt sich, dass Dvorák mitunter in einer Unterhaltung innehält, um einige der Melodien nachzupfeifen, die ihm unablässig zufliegen. Er muss sie sozusagen nur aus der Luft pflücken. Den samtigen Wohlklang der Streicherserenade bringt er in 12 Maitagen 1875 zu Papier. Auch Mendelssohn gehört trotz aller Selbstzweifel zur Kategorie der Überflieger. Im Alter von 12 bis 14 Jahren komponiert er 12 Streichersinfonien von schwindelerregender Vielfalt, darunter die zwei Sätze der Nr. 10 in h-Moll. Als Frankreich den Autodidakten Jean Marie Leclair zum „französischen Corelli“ kürt, hat dieser schon eine Karriere als Tänzer hinter sich, wie man dem Violinkonzert Nr. 2 op. 7 deutlich anmerkt. Schlicht genial ist das Konzept von Boris Filanovsky, die „Infinite Superposition“ als „work in progress“ unendlich fortzuschreiben. Es spielt und dirigiert niemand Geringeres als der ehemals jüngste Sieger des Paganini-Preises, Ilya Gringolts: „Ein Werk so zu präsentieren, als höre man es zum ersten Mal, das ist das selbst gesetzte Ziel von Gringolts – mehr geht wirklich nicht.“ (FAZ)

Künstler

Ilya Gringolts (Violine und Leitung)

Programm

Felix Mendelssohn Bartholdy: Sinfonie Nr. 10 h-Moll

Boris Filanovsky: Infinite Superposition III (Iteration 1) für Violine und Streicher

Jean-Marie Leclair: Violinkonzert op. 7 Nr. 2

Antonín Dvorák: Serenade für Streicher E-Dur op. 22

 

Jetzt Mitglied werden und Vorteile sichern!