Anaëlle Tourret © Harald Hoffmann

Stuttgarter Kammerorchester

Harmonies du soir

Werke von E. Ysaye, C. Debussy, M. Ravel und C. Franck

„Im Abendwinde dreh’n sich Klang und Duft…“ (Baudelaire: „Harmonie du soir“, aus: „Les fleurs du mal“)

Ein Teufelsgeiger von der Statur eines Löwen, äußerst reizbar und empfindsam, war der belgische Virtuose und Komponist Eugène Ysaÿe. Mit dem Ysaÿe-Quartett machte er u.a. die Kammermusik von Debussy berühmt. Nur wenige eigene Kompositionen hielten seiner Kritik stand, doch in die klangpoetischen „Harmonies du soir“ von 1924 ließ er echtes Herzblut fließen. Von César Franck, der Ysaÿe übrigens zur Hochzeit eine Sonate geschenkt hatte, gibt es genau EIN Streichquartett, ein spätromantisches Spätwerk von 1890. Den Meilenstein der Kammermusik hat Thomas Zehetmair neu für Streichorchester arrangiert. Um 1900 wurde in Frankreich begeistert an der technischen Perfektionierung der Harfe getüftelt. Debussy und Ravel schrieben ihr eine impressionistische Hommage, jeder auf seine Weise. Begeisternd ist auch das Spiel der jungen Französin Anaëlle Touret, Solo-Harfenistin des NDR Elbphilharmonie Orchesters und weltweit gefragte Solistin mit millionenstarker Online-Fangemeinde. Der Stargeiger Joshua Bell sagte nach einem Projekt mit ihr: „Eine der besten Harfenistinnen, die ich je in meinem Leben gehört habe. Sie ist wirklich besonders.“

Künstler

Anaëlle Tourret (Harfe)

Thomas Zehetmair (Leitung)

Programm

Eugène Ysaye: "Harmonies du soir" für Streichquartett und Orchester

Claude Debussy: "Danses sacrée et profane" für Harfe, Streichquartett und Kontrabass

Maurice Ravel: Introduction et Allegro

César Franck: Streichquartett D-Dur (arr. von Thomas Zehetmair)

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