Meine Herren, spielen Sie doch etwas blauer © Wolfgang Schmidt

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Stuttgarter Kammerorchester

Red Hot Chili Rhapsodies

Werke von Bartok, Zinzadse, Liszt und Dvorák

Bei diesem Konzert werden Fotoaufnahmen gemacht.

„Meine Herren, spielen Sie doch etwas blauer!“

Ob das Orchester wusste, was sein Dirigent Franz Liszt damit meinte, und tatsächlich blauer spielte, ist nicht überliefert. Wenn es aber einen gab, der schon aus schwarzen und weißen Tasten ein Feuerwerk in tausend Farben zünden konnte und dessen Rhapsodien scharf wie ungarische rote Chilischoten brannten, dann Liszt. Der schillerndste Superstar zwischen Paris und Budapest machte die Rhapsodie als effektvolles Stück aus einem aufreizend langsamen und einem rasant schnellen Tanz salonfähig. Als einer der ersten Komponisten begeisterte er sich für die Volkslieder und -tänze seines Geburtslandes. Béla Bartók folgte Liszts heißer Spur, sammelte einen wahren Schatz an slawischen Volksklängen und gab seiner Musik damit etwas Unverwechselbares. Und auch Dvoráks Serenade E-Dur und Sulchan Zinzadses Miniaturen verraten das Geheimrezept der Gesänge und Tänze ihrer Heimat Tschechien und Georgien, eine umwerfende Mischung aus Witz, Poesie und purer Energie.

Künstler

Junges Streichorchester Weil im Schönbuch, Susanne von Gutzeit (Violine und Leitung), Ofer Canetti (Violoncello)

 

Programm

Sulchan Zinzadse: Auswahl an Miniaturen nach georgischen Volksliedern für Streichorchester (Nr. 9 Hirtentanz, Nr. 3 Suliko, Nr. 2 Indi Mindi, Nr. 5 Lied, Nr. 4 Satchidao, Nr. 6 Tanzlied)

Béla Bartók: Rhapsodie Nr. 1 für Violine und Orchester (Bearbeitung für Violoncello und Streichorchester von Ofer Canetti)

Béla Bartók: Rumänische Volkstänze Sz. 68 (Bearbeitung für Streichorchester von Arthur Willner)

Franz Liszt: Ungarische Rhapsodie Nr. 2 (Bearbeitung für Streichorchester von Peter Wolf)

Pause

Antonín Dvorák: Serenade für Streichorchester E-Dur op. 22

 

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