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Staatsorchester Stuttgart

3. Sinfoniekonzert

Antonín Dvorák, Ludwig van Beethoven

Mit der "Eroica" revolutionierte Ludwig van Beethoven die Gattung der Sinfonie. Ihre Dimensionen und Beethovens eigenwilliger Umgang mit der Form sprengten den üblichen Rahmen. Entstanden unter dem Eindruck der Französischen Revolution, wollte Beethoven seine Sinfonie Napoleon Bonaparte widmen. Als dieser sich jedoch selbst zum Kaiser gekrönt hatte, zerriss er rasend vor Wut das Titelblatt. Die Selbstkrönung empfand er als Verrat an den freiheitlichen Idealen, denen er mit seiner "Eroica" ein eindrucksvolles Denkmal setzte. Unter der Leitung von Markus Stenz erklingt auch das Cellokonzert von Antonín Dvorák. Eigentlich stand der tschechische Komponist dem tiefen Streichinstrument skeptisch gegenüber. Dass er dann ein solches Meisterwerk von romantischer Schönheit komponierte, lag an dem inspirierenden Cellokonzert seines amerikanischen Kollegen Victor Herbert, den er während seines Aufenthalts in New York kennengelernt hatte. In Amerika erreichte Dvorák auch die traurige Nachricht, dass seine Jugendliebe, seine Schwägerin Josefína Kounicová, im Sterben lag. Zutiefst erschüttert ließ er in sein Cellokonzert Josefínas Lieblingslied einfließen – das von ihm komponierte "Lasst mich allein in meinen Träumen". Interpretiert wird der Solopart von Alban Gerhardt, einem der vielseitigsten Künstler der Gegenwart.

Termine

 
Wann
Wo
1554
So. 06. Dez 2026 - 11:00 Uhr
Beethoven-Saal / KKL
Einführung um 10.15 Uhr im Silchersaal
Ausgebucht
 
Wann
Wo
1555
Mo. 07. Dez 2026 - 19:30 Uhr
Beethoven-Saal / KKL
Einführung um 18.45 Uhr im Silchersaal
Künstler

Alban Gerhardt (Violoncello)

Markus Stenz (Leitung)

Programm

Antonín Dvorák: Konzert für Violoncello und Orchester h-Moll op. 104

Ludwig van Beethoven: Sinfonie Nr. 3 Es-Dur op. 55 "Eroica"

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