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Staatsorchester Stuttgart

2. Sinfoniekonzert

Ferruccio Busoni, György Ligeti, Jean Sibelius

"Für mich beginnt Musik da, wo das Wort aufhört", sagte einmal der finnische Komponist Jean Sibelius in einem Interview. Dass er keiner literarischen Vorlage oder poetischen Idee bedurfte, um großartige Musik zu schreiben, verdeutlicht seine erste Sinfonie aus dem Jahr 1898, mit der ihm sein internationaler Durchbruch gelang und die in diesem Konzert unter der Leitung von Jonathan Nott erklingt. Vermutlich empfand auch der italienische Komponist Ferruccio Busoni, dass Musik mehr auszudrücken vermag als Worte, während er anlässlich des Todes seiner geliebten Mutter die "Berceuse élégiaque" komponierte, ein elegisches Wiegenlied. In dieses von keinem Geringeren als Gustav Mahler uraufgeführte Werk ließ Busoni auf berührende Weise die Trauer und den Schmerz angesichts dieses schweren Verlusts einfließen. Zwischen den beiden in den 1860er Jahren geborenen Komponisten Busoni und Sibelius erweckt die Ausnahmegeigerin Carolin Widmann, die u. a. als "Musikerin des Jahres" ausgezeichnet wurde, György Ligetis Violinkonzert zum Leben – eines der bedeutendsten Solokonzerte der Moderne. Hervorgegangen ist dieses atemberaubende Werk aus Ligetis beständiger Suche nach einem neuartigen, irisierenden Klang, für den er auch ungewöhnliche Instrumente wie Okarinas und Lotosflöten verwendet.

Termine

 
Wann
Wo
1543
So. 22. Nov 2026 - 11:00 Uhr
Beethoven-Saal / KKL
Einführung um 10.15 Uhr im Silchersaal
Ausgebucht
 
Wann
Wo
1546
Mo. 23. Nov 2026 - 19:30 Uhr
Beethoven-Saal / KKL
Einführung um 18.45 Uhr im Silchersaal
Ausgebucht
Künstler

Carolin Widmann (Violine)

Jonathan Nott (Leitung)

Programm

Ferruccio Busoni: "Berceuse élégiaque" op. 42

György Ligeti: Konzert für Violine und Orchester

Jean Sibelius: Sinfonie Nr. 1 e-Moll op. 39

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