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Schloss Rosenstein
Neckaritalien III
Architektirführung: Michael Wenger - Im Fokus: »Italia et Germania«
Für das Familiendomizil König Wilhelms I. reichten international renommierte Architekten aus Russland, Frankreich und England Pläne ein. Das Rennen machte aber der noch weitgehend unbekannte Florentiner Giovanni Salucci. Er konnte dem Wunsch des Königs nach einem Bau in "ächt italiänischem Styl" am ehesten entsprechen – und baute am günstigsten. Trotz der Tragödie um den Tod Königin Katharinas ließ der König den hinreißend positionierten Bau verwirklichen – um ihn kaum zu nutzen. Die Zeitläufte hinterließen an den Fassaden nur geringe Spuren. So lässt es sich hier vortrefflich der "Italianita am Neckar" nachspüren.