Nils Straßburg - Mein Leben als Elvis
… und warum ich Angst vor falschen Kotletten habe
Aus dem Alltag von Deutschlands bestem Elvis-Interpreten: groteske Szenen zwischen Rock’n‘Roll und Elternabend. Natürlich garniert mit Songs von „the King himself“!
Nils Strassburg, geboren in den USA, aufgewachsen im Stuttgarter Speckgürtel, altersmäßig zwischen Hipster und Eigenheimbesitzer, lebt in einer mittelgroßen Kreisstadt im normalen Alltagswahnsinn zwischen Karriere, Elternabend und Altersvorsorge – zumindest Backstage. Auf der Bühne ist er Frontman der zehnköpfigen Band „The Roll Agents“ und wurde 2013 offiziell zum Besten Elvis-Interpret Deutschlands gekürt.
Von seinem Leben als Elvis und seinem Leben mit dieser unsterblichen Ikone erzählt Nils Strassburg in seinem 2022 erscheinenden autobiografischen Comedy-Roman. Das Porträt zeigt die Leidenschaft und Hingabe des Musikers, aber auch das fortwährende Hadern, das diese Beziehung zwischen dem Elvis-Interpret, dem Elvis-Fan und „the King himself“ kennzeichnet.
Angefangen mit der Erkenntnis, dass ein Gürtel noch keinen Elvis macht und ausgerechnet die stilechten, angeklebten Kotletten die komplette Show vermasseln können, muss sich Strassburg immer wieder den Fragen aus dem Bandalltag stellen, und dem Alltag mit der Familie, die seine bisweilen ins Absurde gehende Leidenschaft nicht immer teilt.
Man muss kein Freak oder Rock’n‘Roll Fan sein, um über skurrile Begegnungen, groteske Situationen und zuweilen die Komik in Nils Strassburgs „Leben als Elvis“ Tränen zu lachen. Scherze über den King sollte man sich allerdings verkneifen, das wäre Blasphemie. Denn geheiligt werde sein Name. Und die Dreieinigkeit. Aus Bass, Gitarre und Schlagzeug.
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