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Lapidarium Stuttgart
"Rom am Reinsburghügel"
Themenführung: Dr. Katja Nellmann - Im Fokus: "Italia et Germania"
1905 begann Karl Ostertag-Siegle, sein Gartengrundstück nach dem Vorbild italienischer Renaissancegärten zu gestalten. Den Endpunkt des Gartens markiert bis heute eine Kopie des Apollo Belvedere, der für Winckelmann "das höchste Ideal der Kunst unter allen Werken des Altertums" darstellte. 1912 fuhr Ostertag-Siegle zusammen mit Gustav Paret, dem Leiter der vor- und frühgeschichtlichen Sammlungen des Landesmuseums, nach Rom, um antike Fragmente zu erwerben. Ca. 200 Spolien stellte er zu einer Antikenwand zusammen, die einzigartig in der baden-württembergischen Museumslandschaft ist.