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Kols letzter Anruf

Ein Gerichtsthriller

von Joshua Sobol

Die Pharmaindustrie hat lebensbedrohende Nebenwirkungen eines Medikaments vertuscht! Anwalt Miki Kol hat eine Stunde Zeit, den Korruptionsskandal aufzurollen.

Der Anwalt Miki Kol hat bei der Urteilsverkündung dem Richter wütend die Brille von der Nase geschlagen und muss nun für ein Jahr ins Gefängnis. Ehe sein Handy einkassiert wird, erreicht ihn ein elektrisierender Anruf: Durch neue Beweise scheint die Wiederaufnahme des Verfahrens möglich.

Worum ging es? Um einen Korruptionsskandal mit fatalen Folgen. Sein Mandant, ein Wissenschaftler, hatte die lebensbedrohenden Nebenwirkungen eines Medikaments veröffentlicht, wurde aber vom betroffenen Pharmakonzern ruiniert und in den Selbstmord getrieben. Jetzt erfährt Kol, dass das Medikament vom Markt genommen wird. Und dass der Prozess eine Farce war, dessen Ausgang durch illegale Absprachen des Chemiegiganten und des Richters – einem Großaktionär des Konzerns – manipuliert war. In der knappen Zeit, die ihm bleibt, versucht er die Wiederaufnahme des Prozesses mit der Witwe des Wissenschaftlers als Anklägerin in die Wege zu leiten.

Joshua Sobol hat ein raffiniertes, witziges Solo geschrieben, das gar keines ist: Er koppelt die Aktionen des zornigen Maulhelden Kol an hektisch wechselnde Telefon-Partner. Die Zuschauer hören gebannt zu und glauben jede unsichtbare Figur am anderen Ende der Leitung zu durchschauen ...

Kols Letzter Anruf
Kols Letzter Anruf
Künstler

Nelly Eichhorn (Inszenierung)

Mit: Stefan Vitelariu

 


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