Kindereien

von Raymond Cousses

Theatral-poetische Schauerromanze: Erwachsene der Nachkriegsgesellschaft ziehen einen Jungen immer tiefer in eine surreale Welt der Sexualität und der Machtspiele.

„Das Spiel ist eine simple Abfolge von Momentaufnahmen zwischen Leben und Tod.“ (Raymond Cousses): „Immer sagte man zu mir, ich soll hinaufgehen meine Schulaufgaben machen, wenn die Leichenwagen bei uns vorbeifuhren.“ In „Kindereien“ erzählt uns ein Junge vom Aufwachsen in einem Dorf nahe Paris.

Die schauerliche Nachkriegsgesellschaft der Erwachsenen versteckt sich hinter ihrer Maske aus Prüderie und Pragmatismus. Bedingungslose Archetypen versuchen, den Jungen zu einem funktionierenden Teil des Systems zu formen. Doch der Heranwachsende gerät immer tiefer in diese Welt der Sexualität und der Machtspiele, die ihn umgibt. Er erahnt, dass das Leben komplizierter ist, als es die Älteren zugeben. In Raymond Cousses' komödiantisch-düsterem Monodram schlüpft ein Schauspieler in alle Rollen und bezieht das Publikum mit ein, so wird aus dem Zuschauerraum schnell ein Klassenraum.

Im Stil einer theatral-poetischen Schauerromanze zeichnet Regisseur Stefan Rogge das Bild einer surrealen, morbiden Erwachsenenwelt, aus der das staunende Kind versucht, einen Sinn zu ziehen. „Kindereien“ behandelt ernste Themen mit einem sehr leichten und humorvollen Ansatz.

 

Spieldauer: 1 Std. 30 Min.

Kindereien
Kindereien

Termine

 
Wann
Wo
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Do. 23. Mai 2019 - 20:00 Uhr
Studio Theater
 
Wann
Wo
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Fr. 24. Mai 2019 - 20:00 Uhr
Studio Theater
 
Wann
Wo
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Sa. 25. Mai 2019 - 20:00 Uhr
Studio Theater
Künstler

Stefan Rogge (Inszenierung)

Mit: Karlheinz Schmitt

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