Kurt Dellian, Zerstörter Bunker, 1940 © Kunstmuseum Stuttgart, Frank Kleinbach

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Grafik für die Diktatur

Die Anfänge der Grafiksammlung des Kunstmuseums im Dritten Reich

Führung: Dr. Carla Heussler / Andreas Pinczewski AUSSTELLUNGSFÜHRUNGEN

Stuttgarts Nationalsozialisten planten ein städtisches Kunstmuseum mit einer Grafiksammlung. Das Kultur- und Kunstreferat ließ sich dabei von einem nationalistischen und rassistischen Weltbild leiten. Es war die Geburtsstunde einer völkischen Sammlung, die der Propaganda dienen sollte – die Sammlungspolitik war jedoch nicht widerspruchsfrei, es gab ungewöhnliche Ankäufe. Die Ausstellung zeigt erstmals auch den Bestand der Kriegsbilder, dessen Herkunft bis vor Kurzem im Dunkeln lag. Überdies werden Künstler:innen in den Blick genommen, die Mitglieder der NSDAP waren und vom Faschismus profitierten.

 

Der Eintritt in die Ausstellung/das Museum ist vor Ort zu entrichten.

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