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Gold und Grün
Vom Mittelalter bis ins 20. Jahrhundert
Themenführung: Mirja Kinzler
In der mittelalterlichen Kunst verleiht das aufgetragene Gold einen metaphysischen Bildinhalt. Nach 1400 wird das Gold zugunsten der Öffnung des Bildraums größtenteils aufgegeben. Das Grün gewinnt nach 1800 immer mehr an eigener Bedeutung. Goethe erklärte, dass Grün die erholsamste Farbe sei. Die Impressionisten schilderten das üppige Grün ländlicher Landschaften. Matisse, Nolde, Campendonk, Beckmann … verwendeten Grün, um bestimmte Emotionen zu erzeugen. Im „Vierteiligen Palast“ von Klee bewirkt die grünliche Farbgebung „ein Stadium meditativer Vergeistigung“.
Der Eintritt in die Ausstellung/das Museum ist vor Ort zu entrichten.