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Gelobt sei Gott

Ein emotional starkes, wichtiges Stück großes Kino, nach einer wahren Geschichte!

Regie: François Ozon

 

Mit seinem nunmehr 20. (!) Spielfilm innerhalb von gerade einmal 22 Jahren fasst der französische Autorenfilmer François Ozon ein derart heißes Eisen an, dass man es auf der Leinwand noch glühen zu sehen scheint. Doch „GELOBT SEI GOTT“ ist keine plumpe Provokation, sondern emotionales Wachrüttelkino.

 

Nach einer wahren Geschichte: Im Jahr 2014 in der französischen Metropole Lyon fasst Banker und Familienvater Alexandre den Entschluss, sich seinen stets wieder aufbrechenden Traumata zu stellen. Der streng gläubige Katholik wurde in den Achtzigern von einem Pater über drei Jahre lang immer wieder sexuell missbraucht. Um den Täter zur Rechenschaft zu ziehen, das ihn schützende System aufzubrechen, aber auch, um seine Kinder vor einem ähnlichen Schicksal zu bewahren, bittet Alexandre beim zuständigen Kardinal Barbarin um ein Gespräch – und findet zwar Gehör, aber keinerlei Aussicht auf Hilfe. Zu allem Überfluss erfährt er sogar, dass der ihn einst missbrauchende Pater, der sich im Zusammenhang mit den Anschuldigungen als Pädophiliekranker schuldig bekannt hat, noch immer im Amt ist und mit Kindern arbeitet – für Alexandre ein Schlag ins Gesicht. Daraufhin erstattet er Anzeige bei der Polizei und begibt sich auf die Suche nach weiteren Missbrauchsopfern. In Francois und Gilles findet er zwei, die sich an der Seite von Alexandre ebenfalls öffentlich gegen ihren Peiniger stellen wollen.

 

Künstler

Mit Melvil Poupaud, Denis Ménochet, Swann Arlaud

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