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Gaechinger Cantorey

Händel: Theodora

Georg Friedrich Händel

Ein eindrucksvolles Drama über Liebe, Hass und Mut: "Theodora" ist möglicherweise Händels bestes Oratorium.

Händel schätzte sein Oratorium "Theodora" besonders hoch ein. Dieses Spätwerk (1749) basiert auf einer dramatischen Handlung, die der Legende nach das Martyrium von Theodora erzählt. Diese junge Christin aus Antiochia wehrt sich gegen den Heidenkult der römischen Besatzer. Der Stadthalter Valens zwingt sie zur Prostitution, aber der Offizier Didymus, in Theodora verliebt und von ihr zum Christentum bekehrt, befreit sie aus dem Venustempel. Beide werden daraufhin zum Tod verurteilt.

 

Die Chöre und Arien der Christen sind von gedeckten, innigen Klangfarben geprägt, besonders Theodoras langsame, entrückte Arien. Scharfe Kontraste bilden die furiosen Arien des Valens und die prunkvollen Chöre der Heiden. Der ergreifende

Schlusschor "Oh love divine" – eine Mischung aus Glaubensgewissheit und Traurigkeit – wird oft mit dem aus Bachs "Matthäus-Passion" verglichen.

Termine

 
Wann
Wo
1529
So. 25. Okt 2026 - 19:00 Uhr
Beethoven-Saal / KKL
Einführung um 18.20 Uhr
Künstler

Elisabeth Breuer Sopran (Theodora)

Marie Henriette Reinhold (Alt / Irene)

Terry Wey (Countertenor / Didymus)

Guy Cutting (Tenor / Septimius)

Tobias Berndt (Bass / Valens)

Hans-Christoph Rademann (Leitung)

Programm

Georg Friedrich Händel: Theodora HWV 68

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