fünf minuten stille
Einfach mal 5 Minuten still sein. Die Stille genießen. Dem Wind im Kornfeld lauschen. Den Vögeln im Geäßt und dem Blut in den Adern. Das würde gut tun. Da sind sich die drei Protagonisten einig. Eine Wohltat das alles – könnten die drei nur 5 Minuten lang die Klappe halten. Aber das scheint kompliziert, denn es erfordert Einigkeit in einer immer komplexer werdenden Welt.
Also, lieber Fahrrad als Auto, und Auto nur im Notfall und dann höchstens 120 – safety first. Aber Notfälle gibt es, Haiattacken zum Beispiel, und da ist man noch lange kein Hodenkobold, wenn man mal eine Ausnahme macht. Immerhin verzichtet man aufs Flugzeug, man trägt ja Verantwortung für bald 10 Milliarden Menschen, das ist nicht einfach, das muss man auch mal sagen dürfen.
Man will ja. Sonst will ja niemand. Niemand will ja mehr was lösen, alle wollen nur meckern. Überhaupt – Schuld an allem sind letztlich die da draußen. Denn die Hölle, das sind bekanntlich die anderen.