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Freiburger Barockorchester

Apollos Stimmen

Élisabeth-Claude Jacquet de La Guerre, Isabella Leonarda, Caterina Assandra u. a.

Komponierende Frauen waren im 17. und 18. Jahrhundert keine Seltenheit – ganz im Gegenteil. In zahlreichen Frauenklöstern entwickelte sich eine Zunft an Komponistinnen, die für den liturgischen Gebrauch geistliche Kompositionen und mitunter sogar Instrumentalwerke verfassten. Unter ihnen ist besonders Isabella Leonarda von Bedeutung. Sie lebte im Ursulinenkloster in Novara und verfasste die Texte zu ihren Motetten selbst. Außerdem war sie die erste Frau der Musikgeschichte, die eine Sonatensammlung veröffentlichte.

Auch im weltlichen Bereich traten immer wieder Komponistinnen ins Rampenlicht und feierten große Erfolge, z. B. Élisabeth-Claude Jacquet de La Guerre. Sie wurde vom Sonnenkönig Ludwig XIV. höchstselbst protegiert und komponierte 1694 als erste Frau in Frankreich eine Oper, die in Paris uraufgeführt wurde: "Céphale et Procris".

Gemeinsam mit der Sopranistin Anna-Lena Ebert widmet sich das Freiburger BarockConsort exklusiv Komponistinnen des (frühen) Barock und gibt ihnen somit die Bühne, die ihnen lange Zeit verwehrt wurde.

Termine

 
Wann
Wo
1659
Mo. 10. Mai 2027 - 20:00 Uhr
Mozart-Saal / KKL
Einführung um 19.15 Uhr
Ausgebucht
Künstler

Anna-Lena Elbert (Sopran)

Freiburger BarockConsort

 

Programm

Élisabeth-Claude Jacquet de La Guerre: Suite aus "Céphale et Procris", Triosonate Nr. 1 G-Dur und Cantate avec Simphonie "Semelé"

Isabella Leonarda: Motetti a voce sola op. 6 Nr. 5 "Ave suavis dilecto" und Sonata à 3

Caterina Assandra: Canzon à 4

Barbara Strozzi: Serenata con violini op. 8 Nr. 3 "Hor che Apollo è a Teti in seno"

Antonia Padoani Bembo: Produzioni Armoniche Nr. 12 "O del Celtico scettro"

 

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