Die Räuber © Thomas Aurin

Die Räuber

Friedrich Schiller, mit Texten von Thomas Melle

Gab Sie uns doch Erfindungsgeist mit, setzte uns nackt und armselig ans Ufer dieses riesen Oceans Welt – Schwimme wer schwimmen kann und wer zu plump ist, gehe unter!“

 

Franz Moor versteht es trickreich, seinen Vater Maximilian gegen seinen Bruder Karl auszuspielen und aufzuhetzen. Ihre Lebenspläne könnten nicht unterschiedlicher sein: Auf der einen Seite Karl, dessen Ziele in einer ungerechten Welt zunächst nachvollziehbar scheinen, und auf der anderen Seite Franz, der getrieben ist von der Sehnsucht nach väterlicher sowie weiblicher Anerkennung.

 

Als Karl sich radikalisiert und Kopf einer Räuberbande wird gerät die alte Welt ins Wanken. Künftig soll alles anders und das Bisherige auf den Kopf gestellt werden, doch zu welchem Preis? Karl und seine Bande verlieren im Laufe der Zeit jegliches Maß, brandschatzen und vergewaltigen. Am Ende obsiegt pure Verachtung. War es das wert?

Derweil ist Amalia, verstrickt in die Familie Moor, ihrer Zeit weit voraus und hat ihre ganz eigene Perspektive auf die männliche Geschichtsschreibung.

 

Autor und Kleist-Preisträger Thomas Melle (Die Welt im Rücken) ergänzt Schillers skandalöses Sturm-und-Drang-Drama 2026 mit komplexen Zeitfragen und befragt den Stoff neu.

 

In dieser Produktion wird Stroboskoplicht verwendet.

In deutscher Sprache mit englischen Übertiteln

Termine

 
Wann
Wo
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So. 18. Okt 2026 - 18:00 Uhr
Staatstheater Schauspielhaus
17:15 Uhr Einführung im Unteren Foyer Schauspielhaus
 
Wann
Wo
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Sa. 31. Okt 2026 - 19:30 Uhr
Staatstheater Schauspielhaus
Künstler

Stefan Pucher (Inszenierung)

Nina Peller (Bühne/Kostüme)

Annabelle Witt (Kostüme)

mit Michael Stiller, Felix Jordan, Therese Dörr, Celina Rongen u.a.

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