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Die Eisenzeit im Landesmuseum
Von der Hallstattzeit zur Latènekultur
Themenführung: Dr. Katja Nellmann
Mit seinen reichen Funden aus der Hallstattzeit (800-450 v. Chr.) und der Latènekultur (450 bis 15 v. Chr.) besitzt das Landesmuseum eine der bedeutendsten Sammlungen Europas. Wichtige Funde aus der Heuneburg sowie die Statue des berühmten »Kriegers von Hirschlanden« zeugen von der Ausbildung einer gesellschaftlichen Elite. Im 5. Jahrhundert wurden die meisten Fürstensitze zerstört oder verlassen. Der Rückstrom keltischer Stämme aus Italien führte ab dem 3. Jahrhundert zur Ausbildung eines frühstädtischen Wirtschafts- und Gesellschaftssystems mit eigenem Münzwesen.
Der Eintritt in die Ausstellung/das Museum ist vor Ort zu entrichten.