Der Nussknacker
Ballett von Edward Clug nach E.T.A. Hoffmann
Wenn die ersten Töne von Peter Tschaikowskys unvergleichlicher Musik erklingen, beginnt der Zauber der Weihnachtszeit. Es ist ein Stück, das nicht nur weihnachtlich anmutet, sondern auch den Kern der Botschaft trifft. Der Nussknacker ist weit mehr als ein Ballett – es ist ein Fest für die Sinne und ein Versprechen von Wunder, Fantasie und Hoffnung. Es entführt Jung und Alt in eine Welt, in der Träume lebendig werden und Liebe selbst die härteste Schale durchbricht.
2022 kreierte Edward Clug seine zauberhafte Version für das Stuttgarter Ballett. Mit Kostüm und Bühnenbild von Jürgen Rose erweckt dieses „fantastische“ Ballett E.T.A. Hoffmanns Erzählung Nussknacker und Mausekönig zum Leben. Auf der Bühne bieten Nüsse Raum für unendliche Fantasie: mal klein, mal riesig, immer sind sie voller Überraschungen. Waldfeen drehen ihre Kreise und Spielzeuge aller Couleur werden lebendig: stolze Toreros, kletternde Harlekine und eigensinnige Kamele bevölkern die Bühne, auf der Fantasie und Realität ineinanderfließen.
Der Nussknacker ist Claras liebstes Weihnachtsgeschenk. Trotz seines harten Äußeren verliebt sich das Mädchen in ihn. Ihr Patenonkel Drosselmeier hat ihr erzählt, dass der böse Mausekönig seinen Neffen in einen Nussknacker verwandelt hat. Die Geschichte regt Claras Fantasie an: Unterstützt von ihren Spielzeugen begibt sie sich in den Kampf gegen den Mäuserich und auf eine Reise, um den Neffen zu befreien. Denn sie erkennt das Besondere dort, wo andere nur Holz und Mechanik wahrnehmen. Clara sieht nicht mit den Augen, sondern mit dem Herzen.