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Das Land, wo die Dämonen blühn
Italien als Ort der schwarzen Romantik
Themenführung: Andreas Pinczewski - Im Fokus: "Italia et Germania"
Wenn Schriftsteller wie E.T.A. Hoffmann oder Maler wie Arnold Böcklin nach Italien schauen, sehen sie dort kein Arkadien ätherischer Raffael-Madonnen. Sie sehen den Verfall und das Unheimliche und sie finden Gefallen daran. Beginnend mit Horace Walpoles "Schloss von Otranto" wird Italien zur Inspiration für das, was man die Schwarze Romantik nennt. Hier wohnen das Morbide und der Schrecken in den Ruinen des alten Roms. Die Vorlagen dafür kommen aus der italienischen Kunst selbst – den Kerkerbildern Piranesis oder den Gemälden Alessandro Magnascos, in denen der Horror zum ästhetischen Genuss wird.
Der Eintritt in das Museum ist vor Ort zu entrichten.