Dark Lolita © Rüdiger Schestag

Dark Lolita

Ein genreübergreifendes Projekt für eine realistische Figur und drei Spielerinnen

Ein Blick auf das Verhältnis von Sexualität, Manipulation und Gesellschaft – inspiriert von Vladimir Nabokovs Roman „Lolita“.

Eine Frau. Eine Erinnerung. Ein Zimmer. Die Rekonstruktion einer Fallgeschichte. Der Blick geht zurück auf einen im Dunklen liegenden Raum, auf ein Mädchen, auf eine junge Frau. Ein Vexierbild der Suche nach sich selbst.

1955 schrieb der russisch-amerikanische Autor Vladimir Nabokov mit „Lolita“ einen Roman, der trotz oder wegen aller Vielschichtigkeit zum Inbegriff moralisch und menschlich illegitimen, obsessiven, männlichen Begehrens wurde.

„Dark Lolita“ nimmt seinen Ausgang bei Nabokov und untersucht das Verhältnis von Sexualität, Manipulation und Gesellschaft: Eine assoziative Erzählung aus Schmerz und Schamlosigkeit, Gewalt und Begehren, Heimlichkeit und entblößtem Blick.

 

Spieldauer: 1 Std.

Künstler

TARTproduktion, Stuttgart

Sarah Chaudon, Marina Grün, Johanna Niedermüller (Spiel), Antje Töpfer (Figuren),

Roderik Vanderstraeten (Musik und Sounddesign), Hendrik Bernhard Eusterschulte (Inszenierung und Bühne)

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