Gaechinger Cantorey Chor © Martin Förster

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Chor der Gaechinger Cantorey

Oper von Carl Orff

Carl Orffs einaktige Oper "Der Mond" erlebte ihre Uraufführung am 5. Februar 1939 im Münchner Nationaltheater. Als Libretto übernahm er den Text des gleichnamigen Märchens der Brüder Grimm und fügte ihm noch dramatische Einwürfe der auftretenden Personen hinzu: Vier Burschen auf Wanderschaft, aus einem Land ohne Mond, kommen in ein Land, in dem der Mond an einem Baum hängt und vom Bürgermeister gegen entsprechende Zahlungen von der Gemeinde mit Öl am Leuchten gehalten wird. Sie stehlen den Mond, hängen ihn zuhause an einen Baum und machen ihn nun zu ihrer Geldquelle. Im Alter nimmt jeder der Vier ein Viertel des Mondes mit ins Grab, doch das ungewohnte Licht stiftet Unruhe bei den Toten. Deshalb greift Petrus ein, beruhigt die Unterwelt, nimmt den Mond in den Himmel und hängt ihn dort auf. Am Schluss freut sich ein kleines Kind: »Ah, da ist ja der Mond !« Orff selbst nannte sein Werk »ein kleines Welttheater«.

Künstler

Stuttgarter Philharmoniker, Mädchenkantorei an der Domkirche St. Eberhard, Hans-Christoph Rademann (Leitung), Benjamin Bruns (Tenor/Erzähler), Krešimir Stražanac (Bass/Petrus und ein Bauer), Dávid Csizmár (1. Bursche), Tobias Ay (2. Bursche), Christoph Pfaller (3. Bursche), Felix Schwandtke (4. Bursche), Rudolf Guckelsberger (Sprecher)

Programm

Carl Orff: Der Mond

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