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Chet On The Beach
Eine Bühnen-Hommage an Chet Baker
Er gilt als einer der bedeutendsten Musiker der Jazzgeschichte: Chet Baker (1929–1988). Mit seiner flüsternd-sanften Stimme und seinem weichen, lyrischen Trompetenton besaß er einen unverwechselbaren Sound, in dem zu gleichen Teilen Coolness, Verletzlichkeit und Melancholie mitschwangen. In den frühen 1950er Jahren ließen ihn seine charismatischen Auftritte und sein gutes Aussehen in den USA zum "ersten Popstar des Jazz" aufsteigen – bevor Drogenprobleme, Gefängnisaufenthalte und gesundheitliche Rückschläge seine Karriere überschatteten. Doch der "Prince Of Cool" kämpfte sich immer wieder zurück
und feierte in den 1970er und 1980er Jahren bemerkenswerte Comebacks.
In einer Kombination aus Schauspiel und Live-Musik bietet "Chet On The Beach" spannende und berührende Einblicke in das bewegte Leben der Jazzikone. Die Handlung entspinnt sich ausgehend von einer Episode im Frühjahr 1988: Eigentlich
wird Chet Baker im Sendesaal in Hannover erwartet, soll mit Bigband und Orchester proben. Doch der unternimmt lieber eine Spritztour an die Ostsee, wo er die Aufmerksamkeit einer jungen Frau erregt. Beide ahnen nicht, dass Chet Bakers letztes großes Konzert bevorsteht ...
Ein hochkarätiges Ensemble verleiht der Bühnen-Hommage besondere Intensität. Der Schauspieler Sascha Rotermund ist vor allem als Synchron- und Hörbuchsprecher bekannt. Ingolf Burkhardt ist Solo-Trompeter der NDR Big Band, seine Tochter, die Sängerin Ella Burkhardt, wurde mit dem Förderpreis
der JazzBaltica ausgezeichnet. Auch die restliche Band ist mit Edgar Herzog (Saxofon), Kjell Kitzing (Gitarre), Florian Galow (Kontrabass) und Felix Dehmel (Schlagzeug) erstklassig besetzt. Für Buch und Regie zeichnet Volker Präkelt verantwortlich, der zugleich am Klavier mitwirkt.
"Herzzerreißend schön", schreibt die Presse. "Ein wunderbarer, beseelender Abend."