Ballettabend: New / Works
Dieser Abend voller Innovationen vereint die Werke von vier herausragenden Choreografen: eine Liebeserklärung an das Ballett.
Seit über 60 Jahren beglückt das Stuttgarter Ballett sein Publikum mit neuen Werken. Die vier ehemaligen Hauschoreografen dieses Ballettabends stehen exemplarisch für den steten Innovationsdrang des Stuttgarter Balletts.
Mit seinen dramaturgisch klug durchdachten, hochmusikalischen und vielseitigen Gesamtkunstwerken hat sich Christian Spuck weit über die Grenzen von Deutschland und der Schweiz, wo er aktuell Direktor des Balletts Zürich ist, bekannt gemacht.
Marco Goecke, europaweit für seine eigenwillige, einzigartige und prägnante Tanzsprache berühmt, leitet inzwischen das Ballett der Staatsoper Hannover. Für „New / Works“ sind sie zurück zu ihren künstlerischen Wurzeln gekehrt, um neue Werke für das Stuttgarter Ballett zu kreieren.
Die dritte Uraufführung des Abends steuerte Edward Clug bei. Seine Zusammenarbeit mit dem Stuttgarter Ballett bescherte Publikum wie TänzerInnen einige der originellsten Stücke der letzten Dekade. Sein hochästhetischer Tanzstil, die unvergessliche Atmosphäre seiner Werke sowie ihre poetische Anmutung machen ihn aktuell zu einem der gefragtesten ChoreografInnen der europäischen Tanzszene.
Der Ballettabend schließt mit Blake Works I von William Forsythe. 2016 hat Forsythe zu den jazzigen, bluesigen Liedern des britischen Singer-Songwriters James Blake ein neues Meisterwerk kreiert. Als hätte er sein ganzes Tanzwissen auf 30 Minuten destilliert, umfasst „Blake Works I“ all die Facetten, die Forsythe zu einem der aufregendsten ChoreografInnen des 20.und 21. Jahrhunderts machen. Dieses Stück ist eine Liebeserklärung an das Ballett, wie nur Forsythe sie gestalten kann: cool, lässig und anmutig.
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