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75 Jahre Lapidarium
Von Gustav Wais bis heute
Themenführung: Dr. Katja Nellmann
Das Lapidarium wurde 1950 im ehemaligen Garten des Farbstofffabrikanten Gustav Siegle eröffnet. Die Objekte stammten u.a. aus dem Kreuzgang des ehemaligen Dominikanerklosters und aus der Villa Berg. Der Initiative von Gustav Wais, dem Direktor des württembergischen Amtes für Denkmalpflege, ist die Bergung weiterer Bauteile aus dem Trümmerschutt zu verdanken. 1961 führte der Tod von Wais zur Schließung des Lapidariums. Erst drei Jahrzehnte später ließ die Stadt den verwunschenen Ort sanieren, der seitdem in der warmen Jahreszeit erneut für die Öffentlichkeit zugänglich ist.