Staatsorchester Stuttgart © Matthias Baus

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5. Kammerkonzert Staatsorchester Stuttgart

Aus Tschechien in die Welt

Leoš Janáček, Antonín Dvořák, Jan Novák, Bohuslav Martinů

Mit einem Gefühl überwältigenden Glücks kehrte Antonín Dvořák nach drei Jahren als Direktor des Konservatoriums in New York 1895 in seine Heimat Tschechien zurück. Unmittelbar danach entstand das Streichquartett G-Dur, das von slawischer Klanglichkeit geprägt ist. Während Dvořák das Angebot des Konservatoriums in die USA gelockt hatte, trieb Jan Novák die politische Lage der Tschechoslowakei im Jahr 1968 ins Ausland. Nachdem er sich in Neu-Ulm niedergelassen hatte, komponierte er sein Werk "Marsyas", das jenen übermütigen Satyr der griechischen Mythologie beschreibt, der die Doppelflöte der Athene fand und Apollo herausforderte. Ebenfalls fern der Heimat komponierte Bohuslav Martinů 1930 sein Septett "Les rondes", das von tschechischer Folklore inspiriert ist. Eröffnet wird das Konzert mit einem Marsch von Leoš Janáček, mit dem der Komponist an seine Zeit als Mitglied der Choristen am Brünner Kloster zurückdenkt, die den Spitznamen "Blaukehlchen" trugen.

Termine

 
Wann
Wo
1663
Mi. 26. Mai 2027 - 19:30 Uhr
Mozart-Saal / KKL
Einführung um 19.00 Uhr
Künstler

Mit Josef Singer, Veronika Unger, Annette Köhler, Robin Porta, Laurens Groll, Nicola Lolli, Stefanie Faber, Virgílio Maia de Oliveira, Lennard Czakaj, Katrin Stüble, Dasol Yun und Gina Poli (Klavier)

Programm

Leoš Janáček: "Marsch der Blaukehlchen" für Piccoloflöte und Klavier

Antonín Dvořák: Streichquartett Nr. 13 G-Dur op. 106

Jan Novák: "Marsyas" für Piccoloflöte und Klavier

Bohuslav Martinů: "Les rondes" für Septett

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