Thilo Seibel - Schon rum?! Rückblick 2019

Was wird 2019 alles passiert sein? Ganz sicher sind nur wenige Dinge, z.B. wird das Pünktlichkeitsziel der Bahn voraussichtlich mit Verspätung erreicht...

Was hat uns 2019 gebracht? Werden die Großmächte Dank des Endes des INF-Vertrages den Planeten jetzt endlich zuverlässig 48-mal statt nur 25-mal vernichten können? Wie viel Abschreckung braucht eine Demokratie überhaupt mit einem gelben Frettchenträger an der Spitze? Werden rotgesichtige Tory-Nationalisten begreifen, dass das Great British Empire heute geografisch in Nordirland und intellektuell bei Boris Johnson endet?

Wird die AfD weiter tapfer um ihre offizielle Anerkennung als rechtsradikale Partei kämpfen? War es bereits ausreichend erbärmlich und rassistisch, sich durch eine Holocaust-Überlebende in seinem Stumpfsinn beleidigt zu fühlen? Der TÜV Süd prüft noch, ob hier ein mentaler Dammbruch vorliegt oder noch weniger Mängel zu beanstanden sind als bei brasilianischem Giftschlamm. Wird der Scheuer-Andi von der Autoindustrie als Haustier übernommen oder ist er selbst diesen Lumpen zu glitschig?

Wir wissen es nicht. Wir wissen nur: 2019 hatten wir 50 Jahre Mondlandung, 30 Jahre Mauerfall und mittlerweile 5 Jahre Eliminierung überflüssiger menschlicher Werte wie Empathie durch die Übernahme von WhatsApp durch Facebook.

Und ganz sicher sind nur drei Dinge: Das Pünktlichkeitsziel der Bahn wird voraussichtlich mit Verspätung erreicht. Wir Erwachsenen müssen uns von einer 16-Jährigen erklären lassen, wie Klimarettung geht. Und dieser Jahresrückblick wird nicht ohne einen leidenschaftlichen Franzosen auf der Bühne enden.

Erleben Sie die Highlights, Lowlights und Irrlights des Jahres sauber geordnet von wichtig bis nichtig – was war alles, wann war es, und vor allem: Warum? Man hat es doch irgendwo gelesen, man wollte die ganze Zeit schon darüber nachgedacht haben – doch da war das Jahr schon wieder rum.

„Seibel ist eine Ein-Mann-Lach- und Schießgesellschaft“, die „tiefer bohrt als andere“, und sein Jahresrückblick ein „das Publikum mitreißendes Satirefeuerwerk“ – darauf konnte sich die Presse 2017/2018 von der Augsburger bis zur Mainzer Allgemeinen im Allgemeinen einigen. Warum man Seibel für einen „Henning Venske mit menschlichem Antlitz“ halten kann, bleibt jedoch allein das Geheimnis der Südwestpresse.

Thilo Seibel © Thilo Seibel
Thilo Seibel © Thilo Seibel
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